Startseite  - Kontakt  - Impressum
 
 
 
Willkommen
 

Link zur WN Lokalseite

Lokalseite: Westfälische Nachrichten 

            

WN Do., 13.07.2017

Versammlung der KG Emspünte -

Großzügige Spenden fürs Arche-Projekt des Prinzen


Der neue Vorstand der KG Emspünte. Foto: privat

Das „Arche“-Projekt des Stadtprinzen für Flüchtlinge ist auf so gute Resonanz gestoßen, dass Geld für weitere Unternehmungen bleibt. Das wurde jetzt bei der Mitgliederversammlung der KG Emspünte bekannt.

Das „Arche-Projekt“ von Stadtprinz Hubert I. Wimber, der einen eigenen Karnevalswagen für Flüchtlinge eingerichtet hat, hat sehr großen Zuspruch gefunden. Mit einem Teil des Geldes, das während der Session für dieses Projekt gespendet wurde, wird am 22. Juli ein Zoobesuch in Rheine organisiert, an dem bereits eine Vielzahl von Flüchtlingsfamilien mit Kindern ihre Teilnahme zugesagt hat. Mit dem Rest der Spendengelder soll eine weitere Aktion für Flüchtlinge organisiert werden, eventuell ein gemeinsames „Kochen-und- Essen-Event“, bei dem die vielfältigen Spezialitäten der einzelnen Länder, aus denen die Flüchtlinge kommen, aufgetischt werden sollen.

Das wurde jetzt bei der Jahreshauptversammlung der KG Emspünte bei „Öppe“ bekannt.

zu den wichtigsten Tagesordnungspunkten gehörten die Wahlen. Mit überwiegender Mehrheit wurde Thomas Borgmeier zum Geschäftsführer wiedergewählt, ebenso der erste Schriftführer Hans-P. Riepenhausen und der zweite Kassierer Norbert Haumer. Zum zweiten Kassenprüfer wurde Philipp Wimber auserkoren, so dass Leonie Bredenbeck nunmehr automatisch erste Kassenprüferin wurde. Neu installiert wurde ein zusätzlicher Beisitzer: Andreas Holzhausen, neuer Sitzungspräsident der KG, bekleidet diesen Posten. Vorteil: Die vielfältigen Aufgaben werden auf mehrere Schultern verteilt.

Präsident Udo Laufmöller berichtete über Ereignisse und Termine, die in der vergangenen Session stattgefunden haben. Die Session sei hervorragend gelaufen, sagte er und bedankte sich bei allen Aktiven, vor allem Prinz Hubert I. und seinem lieblichen Püntenmariechen Svenja. Beide hätten ihren Job hervorragend gemacht. Ein besonderes Dankeschön ging außerdem an die BrassBand.

„Als weiterer Tagesordnungspunkt wurde die Ehrenordnung der KG beschlossen, ebenfalls eine Anpassung der Mitgliedsbeiträge. Eine Einladung zu einem Fußballspiel Karnevalisten gegen Stadtwache (Schützenvereine) am 6. Oktober wurde ausgesprochen, und aufmerksam gemacht wurde auf zwei wichtige Termine: Die Wahl der Miss Montargis am 31. März und das 50-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft Greven-Montargis am 14. bis 16. September 2018 in Greven. „Für die Karnevalisten der Emspünte heißt das: Urlaubssperre“, schließt die Mitteilung

WN Mo., 27.02.2017


KG Emspünte in der RedaktionMusik, Orden, Bier und dicke Sauerländer

KG Emspünte in der Redaktion : Musik, Orden, Bier und dicke Sauerländer

Mehr…

Er ist das Salz in der journalistischen Suppe dieser Tage: der Besuch der KG Emspünte in der Lokalredaktion.

Traditionell ist der Besuch der KG Emspünte am Rosenmontag in der Redaktion. Begleitet von der Brass-Band zogen Prinz Hubert I. , Pünte Svenja I. und das blau-weiße Gefolge in die Redaktion ein. Im Gepäck hatten die Narren natürlich gute Laune und Orden. Den Orden gab´s für Narren-Redakteur Peter Beckmann . Redaktionsleiter Ulrich Reske revanchierte sich mit 60 dicken Sauerländern, knackige Begleiter für feucht-fröhliche Tage. Unter redaktioneller Aufsicht stürzte Kassenwart Thomas Borgmeier die Spezialkasse für das viel gelobte Archeprojekt. 1730 Euro kamen dabei der Flüchtlingshilfe zu Gute.  

Weniger…

WN Sa, 28.01.2017

Interview mit Prinz und Pünte

Lachen und Lebensfreude – mehr als ein Motto

 

 

Sie wollen Spaß vermitteln und die Ereignisse der kommenden Wochen genießen: Stadtprinz Hubert Wimber und Püntenmariechen Svenja Grunenberg. 

 

Foto: KG Emspünte

 

 

 

Mehr…

Na klar, auf den Umzug und den Prinzenball freuen sie sich besonders. Aber auch auf die Besuche bei Vereinen, in Schulen, bei Seniorengruppen. Auf die Begegnungen am Rande, die netten Gespräche, die sich dort ergeben. Stadtprinz Hubert Wimber und Püntenmariechen Svenja Grunenberg erläutern im Interview mit Redakteur Oliver Hengst auch, wie es mit dem Tanzen klappt – und warum Wimber zunächst „Nein“ sagte.

Prinz und Pünte zu sein – hat sich das spontan ergeben oder erfüllt sich für Sie ein lang gehegter Wunsch?

Pünte Svenja Grunenberg: Bei mir ist es definitiv so, dass ich lange darauf gewartet habe. Ich wusste zwar nicht, dass Hubert ein Kandidat ist, aber Pünte wollte ich schon immer mal gerne werden. Dass ich das jetzt mit Hubert zusammen machen darf, ist natürlich perfekt.

Das Regieren ist in diesem Jahr Familiensache. Macht das manches leichter?

Prinz Hubert Wimber: Das macht es schon leichter. Man ist vertrauter, man kennt sich einfach.

Grunenberg: Man weiß deshalb auch, wie man den jeweils anderen zu nehmen hat.

Wie es das bei Ihnen, Herr Wimber, mit dem Prinz-Dasein? Spontan oder von langer Hand vorbereitet?

Wimber: Man hatte mich vor Jahren schon mal gefragt. Da passte es aber nicht. Und dann bin ich vor drei Jahren aus dem Elferrat ausgeschieden und wollte karnevalistisch etwas kürzer treten. Insofern hatte ich eigentlich nicht mehr damit gerechnet. Ich hatte damit abgeschlossen. Das war so. Insofern war es schon etwas überraschend, als Udo (

Und warum folgte dann doch noch das „Ja“?

Wimber: (lacht) Ich habe ja gesagt: Ich habe drei Gründe gesucht, die dagegen sprechen – und keinen gefunden. Aber wenn man jahrelang als Karnevalist aktiv ist und zum Karneval steht, dann sprechen einfach mehr Gründe dafür als dagegen. Udo war hier im Büro und hat den Weg an meiner Frau vorbei gesucht, ihr auch gesagt, warum er hier ist. Die war sofort Feuer und Flamme und hat ihm – nach meinem ersten Nein – den Tipp gegeben, er solle noch mal wiederkommen. Dann haben wir die Gespräche vertieft und – na ja – dann habe ich letztlich „Ja“ gesagt.

Und wann sind Sie, Frau Grunenberg, in die Gespräche eingebunden worden?

Grunenberg: Ende Oktober.

Wimber: Normalerweise weiß die Pünte ja nicht, wer Prinz wird. In diesem Fall hat Udo gesagt, Svenja habe mal mit ihm gesprochen und wolle Pünte werden. Er hielte das für die ideale Konstellation. Und das ist sie auch.

Schon gestresst von der Terminflut?

Wimber: Bisher gab es eher wenig. Man sagt immer: Die Session ist lang. Das heißt aber nicht, dass die Termine mehr werden. Sie verschieben sich nur nach hinten. Bisher haben wir die alte Residenz aufgelöst, die neue bei Öppe eröffnet. Vergangenes Wochenende waren wir in Münster bei „Westfalen haut auf die Pauke“.

Grunenberg: Und wir waren in Emsdetten beim Biwak in Sinningen.

Also gab es noch nicht den Moment, in dem sie sich gefragt haben: Oh, je – auf was habe ich mich da eingelassen?

Wimber: Nein, die Gelegenheit hatten wir noch nicht (lacht).

Grunenberg: Die kommt hoffentlich auch nicht mehr.

Wimber: Wir gehen da schon mit dem nötigen Spaß dran.

Gibt es Momente, denen Sie mit besonderer Vorfreude entgegensehen?

Wimber: Natürlich der Prinzenball und der Umzug . Aber man freut sich auch auf Auftritte bei anderen Vereinen, mit denen man dann feiert.

Grunenberg: Man bekommt ja dann auch eine Menge vom Vereinsleben mit, was einem sonst vielleicht verborgen bliebe. Aber klar: Highlights sind Prinzenball und Umzug – und auch der Altweibertag, wo wir in den Schulen sind. Das ist glaube ich noch mal etwas ganz anderes, als das, was wir abends erleben. Kinder reagieren einfach anders.

Haben sie auch Bammel vor manchen Dingen, die auf Sie zukommen?

Wimber: Nein, Bammel kann man nicht sagen. Wir freuen uns auf jeden Auftritt. Viele der Akteure kennt man ja auch aus dem Vereinsleben, insofern gehen wir das recht entspannt an.

Vor großen Menschenmengen im Mittelpunkt zu stehen macht Ihnen nichts aus?

Grunenberg: Das hatten wir ja schon auf der Prinzenproklamation. Da hatte ich schon ein bisschen Bammel, weil ich dort etwas sagen musste. Das ist jetzt weg – jetzt wissen alle, dass ich Pünte bin. Ab jetzt ist es auch nicht mehr schlimm, wenn man sich mal verhaspelt. Das ist ja normal.

Wimber: Ich habe mich schon ein bischen über mich gewundert. Ich bin ja nun schon 15 Jahre mit zur Proklamation gegangen und weiß eigentlich, wie das läuft. Aber so ein paar Stunden vorher kommt dann doch die Anspannung. Und man merkt plötzlich: Aha, ganz so locker ist es dann doch nicht.

Grunenberg: Aber man ist ja nie allein. Es sind immer andere um einen herum.

Wie ist es mit dem Tanzen – haben Sie geübt?

Wimber: Nein, haben wir nicht.

Grunenberg: Es hieß auch, man müsste nicht tanzen. Und ich glaube, bei der Prinzenproklamation haben wir es trotzdem ganz gut hingekriegt.

Wimber: Wir werden keine Standardtänzer. Aber den Eröffnungstanz beim Prinzenball werden wir schon hinkriegen – mit der Unterstützung der anderen, die hoffentlich schnell die Tanzfläche stürmen. Dann fällt es auch nicht so auf, wenn ich mal einen falschen Schritt mache.

Das Sessionsmotto „Lachen, Tanzen, Freude machen“ – gilt das für Sie auch jenseits des Karnevals?

Wimber: Ich denke, das gilt für uns beide auch jenseits des Karnevals. Für mich sind das auch genau die Dinge, die der Karneval vermitteln soll. Wir wollen Freude machen – ob wir zu Vereinen fahren, zu Kindergärten oder Schulen, zu älteren Menschen. Wenn man denen in die Augen schaut und sieht, wie viel Spaß und ^

Freude die haben, wenn wir kommen, dann ist genau das erreicht, was wir mit dem Karneval erreichen wollen.

Wer mit Karneval nichts am Hut hat, unterstellt gern, es gebe in diesen Woche eine aufgesetzte Fröhlichkeit. Richtig?

Grunenberg: Wer das denkt, sollte einfach mal einen Abend lang dazukommen, um festzustellen, dass es genau so nicht ist.

Wimber: Aufgesetzt ist die Fröhlichkeit mit Sicherheit nicht. Wir haben schon Spaß an der Freud und wollen auch Spaß vermitteln. Wenn man sich darauf einlässt, wird man feststellen, dass es echte Freude ist und keineswegs aufgesetzt. Es gibt natürlich immer Leute, die nichts mit Karneval am Hut haben. Denen rate ich: Fahrt einmal nach Köln zum Unzug und zu Veranstaltungen.

Wie sind Sie „infiziert“ worden, Frau Grunenberg?

Grunenberg: Ich habe schon immer mit meinen Freundinnen gefeiert. 2010 sind wir vom Abi-Jahrgang als Fußgruppe mitgelaufen. Von da an wollte ich das jedes Jahr machen. Dann habe ich Philipp kennengelernt und ein Jahr Karneval intensiv miterlebt. Ich fahre auch seit Jahren auf dem Frauenwagen der Emspünte mit.

Wie verstehen Sie ihre Pünten-Rolle?

Grunenberg: Ich möchte offen auf die Menschen zugehen und gemeinsam Karneval feiern. Im Grunde geht es um das Gesamtbild, zu dem natürlich auch der Elferrat, die Prinzengarde und die Brass-Band beitragen. Wir beide allein würden das nicht hinkriegen.

In diesem Jahr soll es auch um „Karneval der Kulturen“ gehen. Wie ist das gemeint?

Wimber: Wir haben ganz bewusst gesagt: Wir möchten nicht nur mit den Grevener Poahlbürgern und den Zugezogenen – so wie ich einer bin, ich komme gebürtig aus Drensteinfurt – feiern, sondern auch mit jenen, die zurzeit hier leben. Stichwort: Flüchtlinge. Es ist wichtig, dass die Menschen gute Laune haben, bunt geschmückt sind und mitfeiern.

Sind besondere Aktionen geplant, um die Gruppe der Flüchtlinge einzubinden?

Wimber: Ich habe da was im Auge. Ich hatte über den SC Greven 09 schon Kontakt zur Flüchtlingshilfe. Es gab ja Sprachkurse im Clubheim und Murphy hat sein Flüchtlings-Team. Zumindest im Straßenkarneval werden wir sie erleben. Mal sehen, wie wir sie noch einbeziehen können. Das wäre schon ganz gut.

Weniger…

----------------

 

            

WN Sa. 28.01.2017 - Prinzen Orden

      

 

Greven - 

Eine würdige Martinus-Kirche in süßer Schmetterling: Der Prinzenorden 2017 spielt auf vielerlei an.

Von Oliver Hengst

 

Er wird sicher auch an diesem Wochenende Verwendung finden, wenn die KG Emspünte mit Stadtprinz Hubert Wimber und Püntenmariechen Svenja Grunenberg den CCFfl besucht: der Prinzenorden , der in einer Auflage von rund 300 Stück produziert worden ist und bereits erste Abnehmer gefunden hat.

Er zeigt Rathaus und Martinus-Kirche als Grevener Wahrzeichen. Ein blaues Band, das die Ems symbolisiert, dient als Hintergrund für das Sessionsmotto. Ein kleiner Schmetterling spielt auf das eigens umgedichtete Butterfly-Lied an, das Wimber bei der Proklamation zum Besten gab.

Im Samstags-Interview geben Prinz und Pünte Einblicke in ihr Regneten-Dasein und verraten, welche Bevölkerungsgruppe sie besonders einbinden wollen.

----------------

 

            

WN So. 05.02.2017 -

Pressemitteilung der KG Emspünte e.V. - Prinzenball 2017

Pendelbus  Prinzenball in Saerbeck

Stadtprinz 2017: Hubert Wimber Foto: Gunnar A. Pier

Greven - 

Der Prinzenball, einer der Höhepunkte im Grevener Karneval, findet diesmal auswärts statt: In Hövels Festhalle in Saerbeck.

Einer der Höhepunkte des Grevener Karnevals findet in diesem Jahr in Saerbeck statt: Der Prinzenball . „Weil eine höheren Gästezahl erwartet wird, kann das Ballenlager leider nicht genutzt werden“, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Rönnesporthalle werde am Tag vor dem gewünschten Termin für Schulsport gebraucht. „Dort könnte die KG Emspünte erst zum Spätnachmittag zum Aufbau hinein, was dann natürlich viel zu spät ist“, so die Mitteilung. Die KG Emspünte wird einen Bus-Pendelverkehr ab 18.30 Uhr von Greven aus organisieren, und auch nachts ab 0.30 Uhr können die Gäste mit einem Bus im halbstündigen Rhythmus zurückfahren.

Der Kartenvorverkauf beginnt ab dem heutigen Montag, 6. Februar, bei Arau-Immobilien, Königsstraße 10, zu den Bürozeiten von 10 bis 12 Uhr und von 15 bis 17 Uhr. „Für gute Stimmung sorgt die Band „Rainbow“ in einem festlichen Rahmen. Außerdem dürfen sich die Gäste auf Höhepunkte wie tolle Artistik-Comedy-Showeinlagen der Künstler Chapeau Bas und Michael Held freuen. Auch der Sänger Chris Elbers, vielen Grevenern bekannt, hat der KG Emspünte sein Kommen zugesagt“, heißt es in der Pressemitteilung. „Da es sich um keine Karnevalssitzung handelt ist festliche Kleidung gewünscht.“